digital-content-nord.com

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Apps

Stand: 20. September 2026


1. Anbieter und Geltungsbereich

Anbieter der Apps ist:

Digital Content Nord
Demian Sigmund
c/o Online-Impressum 11173
Europaring 90
53757 Sankt Augustin
Deutschland
E-Mail: info@digital-content-nord.com

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche vom Anbieter veröffentlichten Anwendungen für mobile Geräte, Wearables, Desktop-Computer und andere unterstützte Systeme (zusammen „Apps“). Sie gelten unabhängig davon, ob eine App kostenlos oder kostenpflichtig über einen App-Store, eine Vertriebsplattform oder unmittelbar vom Anbieter bereitgestellt wird.

Ergänzende Angaben in der jeweiligen Produktbeschreibung, im Bestellvorgang oder innerhalb einer App gehen diesen AGB vor, soweit sie für die betreffende App eine speziellere Regelung enthalten. Zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere zugunsten von Verbrauchern, bleiben stets unberührt.

2. Leistungsumfang

Art und Umfang der Funktionen ergeben sich aus der jeweils aktuellen Produktbeschreibung und der installierten Version der betreffenden App. Je nach App können Funktionen insbesondere das Erstellen, Bearbeiten, Anzeigen, Abspielen, Speichern, Importieren oder Exportieren eigener Inhalte umfassen.

Eine bestimmte Funktion, Kompatibilität oder Online-Verbindung wird nur geschuldet, wenn sie für die betreffende App ausdrücklich beschrieben wurde. Abbildungen und Vorschaudarstellungen dienen der Veranschaulichung; geringfügige Abweichungen können sich insbesondere durch Gerät, Betriebssystem, Sprache oder Anzeigeeinstellungen ergeben.

3. Technische Voraussetzungen

Für die Nutzung sind ein kompatibles Gerät, eine unterstützte Betriebssystemversion und gegebenenfalls ein Konto bei der jeweiligen Vertriebsplattform erforderlich. Die konkreten Systemanforderungen ergeben sich aus der Produktbeschreibung.

Der Nutzer ist für die Betriebsbereitschaft und Sicherheit seines Geräts sowie für erforderliche Systemaktualisierungen verantwortlich. Internetzugang kann für Download, Installation, Lizenzprüfung, Kaufabwicklung oder Updates erforderlich sein, auch wenn die App selbst anschließend offline arbeitet.

4. Vertragsschluss, Preise und Zahlungsabwicklung

Bei einem Bezug über einen App-Store oder eine andere Vertriebsplattform kommen Verträge nach den im jeweiligen Bestellvorgang angezeigten Regelungen zustande. Der dort ausgewiesene Preis einschließlich der anwendbaren Steuern ist maßgeblich.

Für den Download oder Erwerb über den Apple App Store gelten für die Nutzung des App Stores und die dort abgewickelte Transaktion ergänzend die Bedingungen der Apple Media Services. Je nach Land, Produktseite und Art der Transaktion kann Apple oder ein verbundenes Apple-Unternehmen die Vertriebs- und Zahlungsabwicklung übernehmen.

Apps werden lizenziert und nicht verkauft. Wird für eine App in App Store Connect keine individuelle Endnutzer-Lizenzvereinbarung hinterlegt, gilt für den Bezug über den Apple App Store Apples Standard-Endnutzer-Lizenzvereinbarung. Wird eine individuelle Lizenzvereinbarung hinterlegt, gilt diese für die dort ausgewählten Länder oder Regionen anstelle der Standardvereinbarung.

Die jeweilige Vertriebsplattform kann Zahlung, Kaufbelege, Rückerstattungen und Lizenzverwaltung in eigener Verantwortung abwickeln. Der Anbieter erhält in diesem Fall grundsätzlich keine vollständigen Bank-, Kreditkarten- oder Kontozugangsdaten.

Bei einem unmittelbaren Bezug vom Anbieter werden Preis, Zahlungsart, Leistungsumfang und Vertragsbedingungen vor Abgabe der Bestellung angezeigt.

5. Kostenlose Apps, In-App-Käufe und Abonnements

Eine kostenlos angebotene App begründet keinen Anspruch darauf, dass sämtliche gegenwärtigen oder künftigen Funktionen dauerhaft kostenlos bleiben. Bereits erworbene Rechte und zwingende gesetzliche Vorgaben bleiben unberührt.

Soweit eine App einmalige Käufe oder Abonnements anbietet, werden Preis, Leistungsumfang, Laufzeit und eine etwaige automatische Verlängerung vor Abschluss des Kaufs angezeigt. Über eine Vertriebsplattform abgeschlossene Abonnements werden in der Regel im Benutzerkonto dieser Plattform verwaltet und dort gekündigt. Das Löschen einer App beendet ein Abonnement nicht automatisch.

Eine Funktion zur Wiederherstellung von Käufen stellt nur solche Berechtigungen wieder her, die dem betreffenden Plattformkonto zugeordnet und nach den Plattformbedingungen wiederherstellbar sind. Sie ersetzt keine Sicherung eigener Inhalte.

6. Nutzungsrecht und Lizenzbedingungen

Für Apps, die über den Apple App Store bezogen werden, richtet sich das Nutzungsrecht nach der im App Store geltenden Standard-Endnutzer-Lizenzvereinbarung oder – falls für die betreffende App und Region hinterlegt – nach der individuellen Endnutzer-Lizenzvereinbarung des Anbieters.

Für Apps, die über eine andere Vertriebsplattform bezogen werden, gelten deren Nutzungsregeln und die für die betreffende App ausgewiesenen Lizenzbedingungen. Bei einem unmittelbaren Bezug vom Anbieter erhält der Nutzer, soweit vor Vertragsschluss nichts Abweichendes vereinbart wird, ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, die App für eigene Zwecke auf den von ihm rechtmäßig kontrollierten und unterstützten Geräten zu verwenden.

Soweit gesetzlich nicht ausdrücklich erlaubt, darf die App nicht vervielfältigt, verbreitet, vermietet, unterlizenziert, öffentlich zugänglich gemacht, zurückentwickelt, dekompiliert, umgangen oder verändert werden. Zwingende gesetzliche Befugnisse, insbesondere zur Herstellung von Interoperabilität, sowie zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.

7. Eigene Inhalte und Rechte Dritter

Der Nutzer behält seine Rechte an selbst erstellten oder eingebrachten Inhalten. Bei Apps, die Inhalte ausschließlich lokal verarbeiten, werden dem Anbieter daran keine Nutzungsrechte eingeräumt.

Der Nutzer ist dafür verantwortlich, dass importierte, erstellte, bearbeitete, gespeicherte, veröffentlichte oder weitergegebene Inhalte rechtmäßig verwendet werden. Insbesondere sind Urheberrechte, Markenrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrechte und Rechte am eigenen Bild oder Wort zu beachten. Nicht öffentlich gesprochene Worte dürfen nur mit der erforderlichen Berechtigung aufgenommen werden.

8. Lokale Speicherung, Export und Datensicherung

Soweit die Produktbeschreibung nichts anderes angibt, werden appbezogene Inhalte und Einstellungen lokal auf dem Gerät oder in einem vom Nutzer gewählten Speicherort abgelegt. Der Nutzer entscheidet selbst über Exporte und die Übergabe an andere Programme, Cloud-Dienste oder Empfänger.

Der Nutzer ist für angemessene Sicherungskopien seiner Inhalte und Originaldateien verantwortlich. Das Löschen einer App, das Zurücksetzen oder der Verlust eines Geräts, ein Defekt, ein Betriebssystemfehler oder das manuelle Löschen von Dateien kann zum Verlust nicht gesicherter Inhalte führen.

9. Berechtigungen und verantwortungsvolle Nutzung

Einzelne Funktionen können Systemberechtigungen benötigen, etwa für Mikrofon, Kamera, Fotos, Dateien, Mitteilungen, Bluetooth, Standort oder Gesundheitsdaten. Eine App soll eine solche Berechtigung nur anfordern, wenn sie für eine vom Nutzer gewählte Funktion erforderlich ist. Welche Berechtigungen eine konkrete App nutzt, ergibt sich aus dem Systemdialog, der Produktbeschreibung und den Datenschutzhinweisen.

Der Nutzer darf Apps nicht rechtswidrig, missbräuchlich, zur Umgehung technischer Schutzmaßnahmen oder zur Beeinträchtigung von Geräten, Diensten oder Rechten Dritter verwenden.

10. Gesundheit, Sicherheit und besondere Einsatzbereiche

Soweit nicht ausdrücklich anders beschrieben und entsprechend zertifiziert, sind die Apps keine Medizinprodukte und nicht für Diagnosen, Behandlungen, Notfälle oder lebens- und sicherheitskritische Anwendungen bestimmt. Hinweise zu Wohlbefinden, Entspannung, Konzentration, Bewegung oder ähnlichen Themen ersetzen keine fachliche medizinische Beratung.

Bei Audiofunktionen ist eine angemessene Lautstärke zu wählen. Bei der Nutzung unterwegs oder in der Nähe von Verkehr, Maschinen oder anderen Gefahren darf eine App die erforderliche Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigen.

11. Updates, Änderungen und Verfügbarkeit

Der Anbieter darf Apps aus sachlichen Gründen weiterentwickeln, insbesondere zur Fehlerbehebung, Sicherheit, Anpassung an neue Betriebssysteme oder Verbesserung der Bedienung. Gesetzliche Pflichten zur Bereitstellung von Aktualisierungen und gesetzliche Rechte bei nachteiligen Änderungen bleiben unberührt.

Eine jederzeit unterbrechungs- und fehlerfreie Verfügbarkeit kann technisch nicht garantiert werden. Funktionen, die von Betriebssystemen, Vertriebsplattformen oder Diensten Dritter abhängen, können sich durch Entscheidungen dieser Dritten verändern. Erworbene gesetzliche Nutzungs-, Gewährleistungs- und Aktualisierungsrechte werden dadurch nicht eingeschränkt.

12. Widerruf, Stornierung und Rückerstattung

Für Käufe über eine Vertriebsplattform gelten deren im Bestellvorgang angezeigte Widerrufs-, Stornierungs- und Erstattungsregeln sowie das zwingende Verbraucherrecht. Erstattungsanträge für dort abgerechnete Käufe sind grundsätzlich an die betreffende Plattform zu richten, sofern diese die Zahlung verwaltet. Der Anbieter unterstützt bei Fragen zu gesetzlichen Mängelrechten.

Bei einem unmittelbaren Vertragsschluss mit dem Anbieter erhalten Verbraucher vor Abschluss des Kaufs die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung. Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen, wenn mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Diese AGB ersetzen keine im Einzelfall erforderliche Widerrufsbelehrung.

13. Gesetzliche Mängelrechte

Es gelten die gesetzlichen Rechte bei Mängeln digitaler Produkte, insbesondere die §§ 327 ff. BGB. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann der Nutzer insbesondere Nacherfüllung verlangen und gegebenenfalls den Vertrag beenden, den Preis mindern oder Schadensersatz verlangen.

Ansprüche können nach Maßgabe des § 327f BGB eingeschränkt sein, wenn eine Funktionsstörung allein darauf beruht, dass ein ordnungsgemäß bereitgestelltes und erläutertes erforderliches Update nicht innerhalb angemessener Frist installiert wurde.

14. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • nach dem Produkthaftungsgesetz,
  • bei arglistigem Verschweigen eines Mangels,
  • im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie und
  • in allen weiteren Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Diese Regelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Zwingende Verbraucherrechte sowie die eigene Verantwortlichkeit einer Vertriebsplattform oder eines Drittanbieters bleiben unberührt.

15. Support

Anfragen zu Funktionen, Fehlern und gesetzlichen Mängelrechten können an info@digital-content-nord.com gerichtet werden. Für das Plattformkonto, die dortige Zahlungsabwicklung und plattformeigene Erstattungsprozesse ist grundsätzlich der jeweilige Plattformbetreiber zuständig.

16. Dauer und Beendigung

Der Nutzer kann die Nutzung jederzeit beenden und die App löschen. Ein gesondert bestehendes Abonnement muss zusätzlich über den dafür vorgesehenen Bezugsweg gekündigt werden.

Bei einem erheblichen Verstoß gegen diese AGB oder bei rechtswidriger Nutzung können Nutzungsrechte im gesetzlich zulässigen Umfang beendet werden. Bereits entstandene Ansprüche und zwingende Rechte bleiben unberührt.

17. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, wenn ein sachlicher Grund besteht, etwa eine Rechtsänderung, eine geänderte Vertriebsform oder eine funktionale Weiterentwicklung. Änderungen, die das vertragliche Gleichgewicht wesentlich zulasten des Nutzers verschieben, werden nicht ohne eine gegebenenfalls erforderliche Zustimmung wirksam. Für bereits abgeschlossene Käufe bleiben zwingende Rechte bestehen.

18. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand. Ein Gerichtsstand am Sitz des Anbieters wird nur vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist, insbesondere gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.

19. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung im Einzelfall besteht.

20. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften. Individuelle Vereinbarungen und zwingendes Recht haben Vorrang.

Rechtliche Grundlagen